Mobilität und eine gute Infrastruktur sind wichtig für alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Unternehmen in unserer Stadt. Durch die Bahnlinie und die Anbindung an die A33 steht in Schloß Holte – Stukenbrock eine gute Infrastruktur zur Verfügung. Die Anbindung an Städte wie Paderborn und Bielefeld ist auch ein wichtiger Standortfaktor.

Der Individualverkehr ist gerade in unserer ländlich geprägten Umgebung unverzichtbar. Dennoch wollen wir auch in unserer Stadt die Ziele der Bundesregierung zur Reduzierung der CO2-Emmisionen aktiv unterstützen. Während die Wahl der Verkehrsmittel eine höchst individuelle Entscheidung jedes Einzelnen ist, in die wir auch nicht eingreifen wollen, muss es dennoch unser Ziel sein, die Voraussetzungen für alternative Fortbewegung zu schaffen. 
 
Daher setzt sich die CDU vor Ort für die Verbesserung des ÖPNV ein und fördert auch den Ausbau von Fahrradwegen. Wir streben die Aufnahme von Schloß Holte – Stukenbrock in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte an, um dieses Ziel nachhaltig zu etablieren und auch langfristig alle weiteren Investitionen in unsere Infrastruktur im Einklang mit den darin enthaltenen Konzepten voran zu treiben. 

Erste Erfolge sind schon messbar und die CDU bleibt hartnäckig: Die Schrankenschließzeiten und die dazugehörigen Ampelanlagen müssen weiter optimiert werden. 



Am Montag im Ordnungsausschuss wurden die neusten Zahlen durch die Verwaltung bekannt gegeben. So dauert es mittlerweile nur noch zwischen 30 Sekunden und 2:32 Minuten bis sich die Schranken wieder öffnen. Diese hohe Differenz ist sowohl am Bahnübergang Oerlinghauser Straße als auch an der Holter Straße dadurch zu erklären, dass die Fahrdienstleiter in Lage angehalten sind, die Schließzeiten möglichst gering zu halten – allerdings wird die Schließung immer noch manuell geschaltet. Die Automatik hat derart große Sicherheitszeiten einprogrammiert, dass sehr lange Wartezeiten zustande kommen können.
Um diese Informationen zu erhalten haben wir als CDU Mitte 2017 einen Antrag gestellt, einen Gutachter zu beauftragen, der die genaue Situation zu analysiert und Verbesserungsvorschläge entwickelt.
 
Die einzige langfristig sinnvolle Variante ist der Ausbau zu einer doppelten Signalsteuerung, die die DB in etwa 300.000-400.000€ kosten würde. Damit würde auch die Automatikschaltung zu deutlich geringeren Schließzeiten führen. Auch hier bleiben wir hartnäckig und die Verwaltung tut ihr Bestes, um die Zeit vor verschlossenen Bahnübergängen für die Bürgerinnen und Bürger zu verkürzen. Denn leider können wir diesen Auftrag nicht durchführen lassen – der Schienenverkehr liegt in alleiniger Verantwortung der Deutschen Bahn.