Presse

16.07.2018, 09:32 Uhr

CDU-Sommerfest 2018

CDU Sommerfest | © Kristoffer Fillies Schloß Holte-Stukenbrock CDU feiert den Sommer Sommerfest: Mit dem Rad zur neuen Wapelaue, einer privaten Waldkapelle und zum Grillen ins Pollhanswäldchen. SHS entwickele sich immer weiter, sagt Klaus Dirks Kristoffer Fillies 16.07.2018 | Stand 15.07.2018, 19:07 Uhr CDU Sommerfest | © Kristoffer Fillies Schloß Holte-Stukenbrock. Die dicken Sakkos hängen im Kleiderschrank, die Hemden sind jetzt kurzärmlig, oder aber das ganze Outfit besteht gleich nur noch aus T-Shirt und kurzer Hose. Der Sommer ist da, auch für die Politiker in SHS. Ein Fest ist da eine gute Möglichkeit, die Sommerzeit gebührend zu feiern. Das tut die örtliche CDU schon seit Jahren mit einem Fest, bei dem erst Station an besonderen Orten der Stadt gemacht wird und dann ein geselliges Grillen und Klönen den Tag abrundet. Dabei geht es auch um Zukunftswünsche für den Sommer in SHS. Vor einer Woche fand im Rathaus die letzte Sitzung vor der Sommerpause statt – jetzt haben die Ratsherren und -frauen bis Ende August politikfreie Zeit. „Die politische Phase ist erst einmal zu Ende“, bestätigt Ratsherr Klaus Dirks, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes. „Da können wir alle nun runterkommen, aber auch die Zeit nutzen, um noch mal über wichtige Themen miteinander zu diskutieren.“ So ganz vorbei also doch nicht, Politik hört schließlich nie auf. Und so ist das Sommerfest der CDU immer auch eine informative Veranstaltung, bei der es neben der Geselligkeit auch um die Gestaltung der Stadt geht. »Ein Baggersee steht in unserem Strategiepapier« CDU Sommerfest | © Kristoffer Fillies Mit dem Fahrrad starten die ersten 30 Festgäste am Samstag vom Bahnhof aus zur Wapelaue in Liemke. Vorbei geht es an den Sammelteichen im Holter Wald und dem Klärwerk. An der St.-Joseph-Kirche stellen sie die Fahrräder ab, von dort sind es nur wenige Schritte in die Aue. Doch erst einmal hat Bistro-Kabinett-Inhaber Jürgen Lakämper die ersten Getränke auf der Wiese des Pfarrheims vorbereitet. Während die Teilnehmer kühles Blondes genießen, kommen weitere Besucher dazu. Bürgermeister Hubert Erichlandwehr konnte nicht kommen. Dafür ist er gut vertreten, alle drei stellvertretenden Bürgermeister sind da. Neben Hans Schäfer und Johann Knoke auch Barbara Kammertöns (alle CDU), die während der letzten Ratssitzung zur Nachfolgerin von SPD-Mann Heinz-Wilhelm Tzschentke gewählt worden ist. Die Dorfentwickler Manfred Vorderbrüggen und Günter Kerstingtombroke führen die Gäste durch das satte Grün der Wapelaue, zeigen ihnen das Kneipp-Becken. Frank Dieckmann, Michael Brechmann, Klaus Dirks und stellvertretender CDU-Vorsitzender Maik Dück nutzen die Gelegenheit, ziehen ihre Schuhe aus und watscheln durch das kühle Nass. Die Wapelaue soll übrigens erweitert werden. Eine Fläche an der St.-Michael-Straße hat die Stadt schon gekauft, derzeit finden Planungen statt. Die Fahrräder wieder gesattelt, geht es für die Teilnehmer zur Begutachtung der Waldkapelle von Sonja Hassenewert an der Helleforthstraße – und dann weiter ins Pollhanswäldchen nach Schloß Holte. Maik Dück und Wolfgang Gerbig, die gemeinsam mit Hans Schäfer das Sommerfest geplant haben, legen gleich die ersten Würstchen auf den Grill. Gabriele Schmidbauer vom Bistro Kabinett kümmert sich um die Getränkeverpflegung des auf 60 Leute angewachsenen Sommerfestes. Mit der diesjährigen Fahrradtour besuchte die CDU Orte, die in der Stadt noch recht neu sind: Die Wapel wurde vor einem Jahr eröffnet, ermöglicht durch finanzielle Unterstützung der Stadt und vor allem der aktiven Arbeit der Liemker Dorfentwickler. Auch die Fläche des Pollhanswäldchens wurde erst 2017 geschaffen. Und die Kapelle von Hassenewert wurde vor drei Jahren eingeweiht. „SHS entwickelt sich“, sagt CDU-Vorsitzender Klaus Dirks. „Es gibt immer etwas Neues zu entdecken.“ Wie die Stadt im Sommer noch lebenswerter werden könnte, da hat die CDU eine Idee. „Ein Baggersee steht bei uns in unserem Strategiepapier.“ Ein dafür geeigneter Ort sei ein See zwischen Stukenbrock und Augustdorf. Dort gibt es zwei, an dem einen finden Baggerarbeiten statt, außerdem müssten die Eigentümer ihr Okay geben. „Bevor dort ein Baggersee möglich ist, müssen noch viele Wege gegangen werden. Für uns ist es erst einmal ein Wunsch. Wenn wir darüber aber noch nicht heute nachdenken, dann kann er auch nicht in 10 oder 15 Jahren realisiert werden.“ Copyright © Neue Westfälische 2018 Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.